Hallo ARIS-community,

ich möchte Funktionen, die an verschiedenen Stellen als Teilprozess durchlaufen werden, als Ausprägung modellieren. Dabei traten verschiedene Fragen auf, über deren Beantwortung ich mich sehr freuen würde.

Die grundsätzliche Umsetzung stelle ich mir so vor:

In einem Prozess P1 wird eine Funktion F2 aufgerufen, die in einem Teilprozess verfeinert wird. Entsprechend der vorhandenen Unterlagen müsste das so modelliert werden:Abb_1 VerfeinerungF2_einProzess

Die vor- und nachfolgenden Ereignisse der (zu verfeinernden) Funktion F2 sind die Start- und Endereignisse (P1E1 und P1E2) und dazu vor- und nachgelagerten Funktionen (P1F1 und P1F3) werden als Prozessschnittstelle als Ein- bzw. Ausstieg modelliert (siehe Abbildung 1). Ist das richtig?

Soll die Funktion F2 auch in anderen Prozessen verwendet werden, müssen die entsprechenden vor- und nachgelagerten Ereignisse und Funktionen dann ebenfalls in F2 modelliert werden. Die angegebene Umsetzung bringt auch keinen Fehler beim Semantikcheck (siehe Abbildung 2).

Allerdings gibt es auch keinen Fehler, wenn in F2 versehentlich nicht die „passenden“ Objekte ergänzt wurden (z. B. statt P2E1 P2EX). Warum nicht?

Abb_2 VerfeinerungF2_zweiProzesse

Ebenfalls fehlerfrei (Ergebnis des Semantikchecks) ist folgende Modellierung (Version2) möglich:

In die Verfeinerung werden nur die vor- und nachgelagerten Ereignisse der Ausgangsfunktion als Start- und Ende übernommen. Die Prozessschnittstellen zum Ein- und Ausstieg „verweisen“ auf die aufrufenden Prozesse (Siehe Abbildung 3).

Ist dies eine korrekte Modellierung? Mir scheint die Umsetzung in Version 2 besser nachvollziehbar, da im aufgerufenen Teilprozess (F2) schnell erkennbar ist, welches die aufrufenden Prozesse sind.

Wie gesagt, über Hinweise zur Umsetzung würde ich mich freuen, da wir mittlerweile einige Funktionen als Verfeinerung modillieren wollen. Vielen Dank