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IUG Conference 2021
Tue, 2021-06-08 09:00
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Die Simulation des ausführbaren Prozesses dient dazu, die Modellierung eines Prozesses vor der Freigabe zu testen. Diese Art der automatisierten Durchführung der möglichen Prozessdurchläufe und Datenkombinationen, ist weniger fehleranfällig und in kürzerer Zeit durchzuführen, als die manuelle Methode.

Beispielprozesse mit vordefinierten Simulationsdaten finden Sie in der Referenzdatenbank "Governance Automation Models". Diese Modelle werden auch für die nachfolgenden Beispiele verwendet.

Die Simulation führen Sie optimalerweise durch, nachdem Sie die Geschäftsprozesse modelliert haben und die Modellierung mit dem Semantikcheck geprüft haben. Dazu definieren Sie für Aktivitäten, Dialoge, Webservices und Skript-Services simulationsrelevante Ausgabedaten wie z. B. Zeiten, Kosten, Mengen usw.

Simulationsdaten für Aktivitäten definieren

Um Ausgabedaten für Aktivitäten festzulegen stehen Ihnen die beiden Registerkarten "Simulationsdaten" und "Datenübernahme" zur Verfügung. Die Grundlage für die Simulationsdaten sind die Daten des zugehörigen Datenflusses. Die linke Hälfte des Dialogs zeigt die Namen der Simulationsdaten an, die für die Simulation erzeugt wurden. Die rechte Hälfte des Dialogs zeigt die Datenfelder mit den für die Simulation definierten Werten an. Öffnen Sie das Modell, welches das Objekt enthält, für das Sie Simulationsdaten definieren möchten. Für Aktivitäten können Simulationsdaten nur festgelegt werden, wenn ein Datenfluss vorhanden ist. Markieren Sie die relevante Aktivität und öffnen Sie den Dialog zum Definieren von Simulationsdaten. Klicken Sie auf "Simulationsdaten hinzufügen", um Simulationsdaten zu erzeugen. Die Simulationsdaten werden auf Basis der Daten des zugehörigen Datenflusses erzeugt. Legen Sie einen Namen für die Simulationsdaten fest. Der Name kann mehrfach vergeben und jederzeit geändert werden. Wenn Sie den Mauszeiger über einem Datenfeld positionieren, wird der Datentyp angezeigt.

Legen Sie Werte für die einzelnen Datenfelder der Simulationsdaten fest. Markieren Sie dazu den Namen der gewünschten Simulationsdaten in der linken Hälfte des Dialogs. Klicken Sie dann in der Spalte "Wert" doppelt in ein Datenfeld und geben Sie den gewünschten Wert ein. Je nach Datentyp, wird für die Eingabe des Werts ein spezieller Dialog angezeigt, z. B. um einen Benutzer zu wählen. Klicken Sie auf "Simulationsdaten kopieren", um Simulationsdaten zu duplizieren und danach anzupassen, indem Sie andere Werte vergeben.

Für erzeugte Simulationsdaten haben Sie weitere Möglichkeiten. Sie können Listen weitere Elemente hinzufügen oder Elemente aus Listen entfernen und Sie können Werte kopieren und für Datenfelder des gleichen Datentyps einfügen. Nicht mehr benötigte Simulationsdaten können Sie löschen. Sie können Simulationsdaten auch anlegen, indem Sie aus vorhandenen Datenbanken Gruppen, Modelle und Objekte einfügen. Passen Sie die Daten dann wie zuvor gezeigt an.

Um die Simulationsdaten des Datenflussmodells als XML-Datei anzuzeigen, klicken Sie auf "Ausgangsdaten anzeigen". Um die Simulationsdaten inklusive der für die Simulation definierten Werte als XML-Datei anzuzeigen, klicken Sie auf "Angepasste Ausgangsdaten anzeigen".

Legen Sie alle gewünschten Simulationsdaten und Parameter für die unterschiedlichen Prozessdurchläufe fest und bestätigen Sie Ihre Eingabe. Die Simulationsdaten werden auf Ausprägungsebene gespeichert.

Simulationsdaten für Aktivitäten übernehmen

Ist die Aktivität mit einem Dialog, Skript-oder Webservice verbunden und für das Objekt wurden bereits Simulationsdaten erzeugt, können Sie diese Daten für die Simulationsdaten der Aktivität übernehmen. Aktivieren Sie die Registerkarte "Datenübernahme". Klicken Sie auf "Alle übertragen", um alle definierten Simulationsdaten zu übernehmen. Die Simulationsdaten werden für die Aktivität erzeugt. Die Registerkarte "Simulationsdaten" wird automatisch aktiviert, um die Datenfelder ggf. wie zuvor gezeigt anzupassen. Die Simulationsdaten wurden für die Aktivität übernommen. Alternativ können Sie ausgewählte Simulationsdaten übernehmen. Markieren Sie den Namen der relevanten Simulationsdaten und klicken Sie auf "Übertragen". Die Registerkarte "Datenübernahme" wird weiterhin angezeigt, um ggf. weitere Simulationsdaten zu übernehmen. Die Datenstruktur wird aber lediglich zur Vorschau angezeigt. Um Änderungen am Namen und den Werten vorzunehmen, wechseln Sie auf die Registerkarte "Simulationsdaten".

Die Simulationsdaten wurden für die Aktivität übernommen. Passen Sie ggf. den Namen und die Datenfelder wie zuvor gezeigt an. Die Simulationsdaten werden auf Ausprägungsebene gespeichert.

Simulationsdaten für Dialoge, Skript-Services und Webservices definieren

Sie können auch für Dialoge, Skript-Services und Webservices Ausgabedaten für die Simulation festlegen. Für Dialoge, Skript-Services und Webservices können Simulationsdaten nur festgelegt werden, wenn die Objekte mit einem Objekt vom Typ "Manuelle Aufgabe" oder "Startereignis" verbunden sind und für die manuelle Aufgabe/das Startereignis ein Datenfluss vorhanden ist. Sind für Skript- und Webservices keine Simulationsdaten festgelegt, werden für sie die im Governance-Prozess definierten Daten verwendet. Gehen Sie dabei vor, wie für Aktivitäten gezeigt, wobei hier keine Möglichkeit der Datenübernahme besteht. Markieren Sie den relevanten Dialog, Skript-Service oder Webservice und öffnen Sie den Dialog "Simulationsdaten definieren". Fügen Sie Simulationsdaten hinzu und passen Sie die Werte an, wie zuvor gezeigt.

Einstellungen für die Simulation festlegen

Legen Sie die Einstellungen für die Simulation des ausführbaren Prozesses fest. Öffnen Sie dazu die Optionsseite für die Simulation der Prozessautomatisierung. Falls die im Prozess modellierten Benachrichtigungen während der Simulation versandt werden sollen, aktivieren Sie diese Option. Aktivieren Sie ggf., dass auch die automatisierten Aufgaben in die Simulation einbezogen werden. Standardmäßig werden nur manuelle Aufgaben simuliert. Bestätigen Sie Ihre Eingaben. Die Optionen für die Simulation werden gespeichert und beim nächsten Simulationslauf angewendet. Alternativ können Sie die Einstellungen nach dem Starten der Simulation im Dialog "Governance-Prozess simulieren" für den aktuellen Simulationslauf anpassen.

Prozess simulieren

Nachdem Sie Simulationsdaten für Aktivitäten, Dialoge, Skript-Services und Webservices definiert haben, können Sie den Governance-Prozess simulieren. Öffnen Sie das relevante Modell und starten Sie die Simulation. Wählen Sie den Prozess für den die Simulation gestartet werden soll. Ändern Sie ggf. unter Konfiguration die Einstellungen für die Simulation. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Für die Simulation wird der Kontext verwendet, der für den Governance-Prozess definiert wurde. Die Simulation wird mit allen Prozessdurchläufen und Datenkombinationen durchgeführt die möglich sind. Wurde der ausführbare Prozess für dieses Modell noch nicht erzeugt, erfolgt dies automatisch vor Start der Simulation.

Informationen über die Simulation abrufen

Auf den Registerkarten "Meldungen" und "Simulation" im Modul "Designer" finden Sie Informationen zur Ausführung der Simulation. Um zu erfahren, ob ein Simulationslauf erfolgreich war oder fehlgeschlagen ist, aktivieren Sie die Registerkarte "Meldungen". Für Informationen, die während des Simulationslaufs interessant sind, aktivieren Sie die Registerkarte "Simulation". Sie zeigt die Liste der Aktivitäten an, für die keine Simulationsdaten definiert wurden. Weitere Hinweise finden Sie auf den Registerkarten "Details", "Historie", "Instanzüberwachung"  und "Konsole" in der Prozessadministration. Mit diesen Informationen können Sie Fehler in der Modellierung oder den Parametern korrigieren. Die Registerkarte "Details" liefert Informationen über Status und Fortschritt der simulierten Prozessinstanzen. Auf der Registerkarte "Historie" können Sie die Ausgangsdaten der Aktivitäten prüfen. Die Registerkarte "Instanzüberwachung" bietet einen Überblick über die Prozessinstanzen in den verschiedenen Status. Auf der Registerkarte "Konsole" können Sie die Meldungen zu den Prozessinstanzen prüfen.

Korrigieren Sie ggf. Fehler in der Modellierung oder den Simulationsdaten. Haben Sie nur die Simulationsdaten geändert, starten Sie die Simulation erneut. Haben Sie den Geschäftsprozess geändert, muss vor dem Starten der Simulation der ausführbare Prozess aktualisiert werden. Aktivieren Sie dazu die Option "Ausführbaren Prozess" erzeugen im Dialog "Governance-Prozess simulieren". Führen Sie dieses Vorgehen so lange durch, bis der Prozess fehlerfrei ist.

Simulierte Prozesse unterbrechen, fortsetzen, beenden und löschen

Sie können laufende Simulationsläufe unterbrechen und wieder fortsetzen oder beenden, wenn z. B. die Prozessausführung wegen eines Serverausfalls fehlschlagen würde. Die Option "Fortsetzen" ist nur aktiviert, wenn die Instanz zuvor angehalten wurde. Um die Prozessadministration übersichtlicher zu gestalten, können Sie beendete Simulationsläufe die Sie nicht mehr benötigen löschen.

Simulierte Prozesse freigeben

Auf Prozessversionen, die durch die Simulation erzeugt wurden, kann kein Governance-Prozess gestartet werden. Geben Sie deshalb die Prozessversionen frei, die durch die Simulation geprüft wurden und fehlerfrei sind, um den Simulationsprozess in einen Governance-Prozess umzuwandeln. Der Prozess wird als "Freigegeben" markiert und kann nun als Governance-Prozess verwendet werden.

Sie haben gesehen, wie Sie Governance-Prozesse simulieren können, um die Modellierung eines Prozesses vor der Freigabe zu testen.